
Wir machen genau da weiter, wo wir im vergangenen Jahr aufgehört haben, und fahren alle zwei Wochen mit einer weiteren Runde „Fragt uns, was ihr wollt“ fort. Heute geht es dabei um das Dolchsturz-Bündnis. Lest weiter, um mehr über die Kulturen des Bündnisses, deren Geschichte, ihre Motive und einige der Gebiete, die Mitglieder des Bündnisses bereisen können werden, zu erfahren.
Wie üblich wird unsere „Fragt uns, was ihr wollt“-Reihe durch eure großartigen Fragen vorangetrieben, weshalb wir immer auf der Suche nach weiteren Fragen sind. Falls ihr eine Frage zum Dolchsturz-Bündnis habt, die wir dieses Mal noch nicht behandelt haben, dann könnt ihr uns diese gerne an community@elderscrollsonline.com schicken!
Welche Bedeutung kommt dem Löwen zu, der die Embleme der Bretonen und allgemein das Dolchsturz-Bündnis repräsentiert? – Von Gallagher Clausner
Als die bretonische Löwengarde zu Großkönig Emerics bevorzugtem Ritterorden aufstieg, übernahm er den Löwen als sein persönliches Wappen, worauf es auch zum militärischen Emblem des Dolchsturz-Bündnisses wurde.
Wie lange sind die Rothwardonen zur Zeit des Spiels bereits in Tamriel? Werden sie noch immer als eine Art Neuankömmlinge angesehen? – Von Emmy Mariner
Die Ro’Wada, in deren Zug die Yokudaner nach Tamriel kamen, begann etwa im Jahr 1Ä 800 und damit rund 2.700 Jahre vor ESO – also betrachten wohl nur noch die Elfen die Rothwardonen weiterhin als Neuankömmlinge.
Nach dem, was man im bestehenden Hintergrundwissen und in den vorherigen „Elder Scrolls“-Spielen erfahren konnte, bleiben Orks traditionell eher unter sich und halten sich bis auf wenige Ausnahmen an ihre angestammten Lager. Worin bestand die Motivation für die Orks und das Königreich Orsinium, dem Dolchsturz-Bündnis beizutreten? Was verband diese drei Völker unerwarteter Verbündeter so stark miteinander? – Von Wade Johnson
Als Volk besitzen die Orks das, was wir als Minderwertigkeitskomplex bezeichnen würden. Sie wurden immer wieder aus allen möglichen Ecken Tamriels vertrieben, die anderen Völker blickten seit Anbeginn der Zeit auf sie herab und sie sehnen sich nach Respekt. Es war für die Orks von höchster Wichtigkeit, als erst vor recht kurzer Zeit Orsinium als vollwertige Provinz in das Zweite Kaiserreich aufgenommen wurde. Die Klans, die sich dem Dolchsturz-Bündnis angeschlossen haben, erinnern sich an diese Zeit der Anerkennung und möchten sie wiederaufleben lassen. Die Bretonen versprachen den Orks, sie könnten Orsinium unbehelligt wieder aufbauen und es würde im vom Bündnis neu ausgerufenen Kaiserreich wieder den Rang einer kaiserlichen Provinz erhalten.
Wie reagieren Bretonen und Rothwardonen auf die Allianz mit den Orks? Historisch gesehen sind sie Feinde und die Rothwardonen und Bretonen haben Orsinium mehrmals zerstört. Die Allianz wurde sicher aus der Not heraus geboren, aber die Bewohner sind doch sicherlich unzufrieden damit? – Von Aron Grafhorst
Es ist gewiss eine Allianz, die auf einer gewissen Zweckmäßigkeit aufbaut, ähnlich wie auch die Nord und Orks bei der Schlacht am Roten Berg den Dwemern zur Hilfe kamen. Einzelne Bretonen und Rothwardonen mögen unglücklich darüber sein, aber gerade die Bewohner der Grenzländereien sehen es lieber, wenn die Orks gegen ihre Feinde ausziehen, als wenn sie ihre eigenen Gemeinden und Höfe plündern. Die Rothwardonen und Orks haben sich schon immer als ehrenhafte Gegner respektiert – und auch wenn die Orks den Bretonen allgemein nicht vertrauen, so vertrauen sie doch König Emeric, der sich als verlässlich erwiesen hat. Und der Dienst Seite an Seite stärkt das Vertrauen zwischen den Völkern.
Ich frage mich, wie ihr die Alik’r-Wüste beleben werdet. In so vielen MMOs werden die Wüsten vernachlässigt und sind einfach nur ein Haufen Sand mit ein paar steinigen Hügeln, minimaler Vegetation und einigen Schlangen, Skorpionen und Geiern. Das führt meistens zu recht langweiligen Wüstengebieten. Wie wollt ihr diese hingegen interessant machen? – Von Lori Brock
Die Alik’r-Wüste besitzt ein lebhaftes Ökosystem, das von kleinen Lebewesen, wie etwa Echsen, bis hin zu den gefährlichsten Raubtieren, beispielsweise Dünenbrechern und riesigen Skorpionen, eine große Vielfalt aufweist. Und so gut wie alles in ihr ist entweder giftig oder fleischfressend. Ihr werdet euch schon nicht langweilen, denn wenn ihr nicht auf der Hut seid, werdet ihr tot sein.
Ich habe eine Frage zur Region Hammerfell. So wie ich es verstanden habe, wäre Schildwacht eine Stadt unter dem Einfluss der Ahnherren, ein Einflusszentrum des Bündnisses in Hammerfell. Als persönlicher Fan der Königstreuen frage ich mich, ob wir auch eine Stadt, die unter ihrem Einfluss steht, in The Elder Scrolls Online besuchen könnten, beispielsweise Hegathe. – Von Jack Waldmann
Wir werden zur Veröffentlichung nicht so weit südlich bis Hegathe kommen, aber ihr werdet auf jeden Fall auch von den Königstreuen dominierte Städte in den nördlichen Ausläufern der Alik’r-Wüste sehen, etwa Bergama und Lainlyn.
Werden die religiösen Unterschiede zwischen den drei Völkern hervorgehoben werden, insbesondere die zwischen den Orks und Rothwardonen? Wird es Daedra anbetende Kulte geben? – Von Emmy Mariner
Politische Allianzen und Feindschaften können religiöse Unterschiede mindern oder verstärken. Die Anführer des Bündnisses sind darauf bedacht, religiöse Konflikte zwischen Bretonen, Rothwardonen und Orks im Interesse der Zusammenarbeit zu unterdrücken. Und die orkischen Oberhäupter, wie etwa König Kurog, bestehen darauf, dass die Orks von Orsinium Mauloch anbeten, der absolut und wirklich kein daedrischer Prinz ist. Es sind diese anderen Orks, die den Daedra-Fürsten Malcath anbeten.
Die Stadt Camlorn scheint gelegentlich unter Werwolfproblemen zu leiden, wie man es den bisherigen Informationen und auch den Büchern mit dem Titel „Die Wolfskönigin“ entnehmen kann. Handelt es sich hierbei um eine größere Epidemie? – Von Confusion
Camlorns Vermächtnis der Lykanthropie wird in ESO auf jeden Fall eine Rolle spielen!
Wie lange ist es her, dass die Hochelfen aus Hammerfell und Hochfels vertrieben wurden? Gibt es noch andauernde Auswirkungen der Invasion, die man auch noch in ESO zu spüren bekommt? – Von Chris Acciardi
Die Hegemonie der Direnni, während der die Hochelfen über einen Großteil des jetzigen Gebiets des Dolchsturz-Bündnisses herrschten, ging gegen 1Ä 500 ihrem Ende entgegen, weshalb es nun gut 3.000 Jahre her ist, seit die Bretonen damit begannen, über Hochfels zu herrschen. Als die Rothwardonen einige Jahrhunderte später eintrafen, hatte sich der Klan Direnni bereits auf die Insel Balfiera in der Iliac-Bucht zurückgezogen, wo er noch heute beheimatet ist.
Hierüber auf der offiziellen Facebook-Seite von ESO diskutieren.