Verwaltet eure Ausrüstung einfacher mit der Gegenstandssetsammlung aus Update 28

22.10.2020

Nehmt eure Ausrüstung mit der neuen Gegenstandssetsammlung in eure Sammlung auf. Dieses neue System erscheint schon bald als Teil der kostenlosen Aktualisierung des Grundspiels mit Update 28!

Schnappt euch alle Ausrüstung!

The Elder Scrolls Online bietet euch Hunderte einzigartiger Gegenstandssets, die ihr über Quests, das PvP oder PvE-Aktivitäten erhalten könnt. Sie gewähren euch verschiedenste Boni auf Attribute und Fähigkeiten, manchmal sogar einzigartige Segen, die im Kampf das Blatt wenden können.

Während viele dieser Sets nicht unbedingt relevant für alle eure Charaktere sind, müsst ihr dennoch erst einmal einige davon finden und sie dann auch noch irgendwo unterbringen, ob im Inventar, in der Bank oder in Lagertruhen. Mit der neuen Gegenstandssetsammlung aus Update 28 für ESO könnt ihr fast jedes Gegenstandsset in eure Sammlung aufnehmen und so wertvollen Lagerplatz für andere Dinge freimachen!  

„Die Gegenstandssetsammlung hat zwei Hauptziele“, erklärt Kyle Nowak, Combat Designer für ESO, der die Leitung bei diesem neuen System innehat. „Zunächst einmal möchten wir versuchen, die ‚Belastung‘ des Inventars durch das Sammeln und Lagern von Gegenstandssets zu verringern. Es gibt im Spiel über 400 verschiedene Sets und wenn man versucht, sie alle zu erhalten, dann ist das ein gewaltiges Unterfangen. Außerdem wollten wir allen Spielern ein neues Ziel im ‚End-Game‘ bieten, indem sie so ihr ‚Sammelheftchen‘ füllen können.“

Dieses neue „Sammelheftchen“ findet ihr in eurer Sammlung und es gibt euch auch eine genaue Vorstellung davon, wo ihr so gut wie alle Gegenstandssets aus ESO finden könnt und welche ihr davon schon gefunden habt. Die Möglichkeit nachzuverfolgen, welche Teile ihr schon erbeutet habt, ist wichtig, denn das bestimmt, wie teuer eine Rekonstruktion am Ende wird (mehr dazu in den FAQ). Das klingt nach einer ganzen Menge, aber keine Sorge: bei der Konzeption dieses neuen Systems war das Team sehr sorgfältig, um es einfach zu halten.

„Wenn ihr Gegenstandssets sammelt, müsst ihr euch nur um das jeweilige Teil und wo es ausgerüstet wird Gedanken machen – nicht darum, welche Eigenschaft oder Qualität es besitzt. Habt ihr das jeweilige Teil für einen Ausrüstungsplatz freigeschaltet, könnt ihr es jederzeit mit einer euch durch die Analyse vertrauten Eigenschaft rekonstruieren. Außerdem gibt es für alle Gegenstände eine Mindeststufe bei der Qualität. Wir haben zudem ein umfassendes Such- und Filtersystem eingefügt, damit ihr euch leicht zurechtfindet und ein bestimmtes Set aufspüren könnt.“

Im Endeffekt solltet ihr immer sofort sehen können, welche Teile eines Sets ihr bereits gesammelt habt und welche euch noch fehlen.

Ein Überblick über eure Sets in eurer Sammlung

Es ist natürlich sehr nützlich, genau sehen zu können, welche Gegenstandssets ihr bereits erlangt habt, aber jeder Veteran von ESO kann sicher sofort ein Lied davon singen, wie toll es doch ist, wenn man nicht mehr die ganzen Gegenstandssets in Bank, Inventar oder Lagertruhe hinterlegen muss.

„Den ganzen Inventarplatz freizumachen, den viele Spieler aktuell für Setgegenstände aufwerten, ist vermutlich der größte Knaller an der Sache überhaupt“, meint Nowak. „Wir wissen, dass fast jeder einen Berg an Sets irgendwo hortet und freuen uns, endlich wieder so viel Platz freigeben zu können, weil die Spieler viele dieser Gegenstände endlich und ohne Bedenken verwerten oder zerstören können.“

Das Team hofft natürlich auch, dass die Gegenstandssetsammlung verschiedenen Aktivitäten neues Leben einhaucht, etwa Gewölben, Dunklen Ankern oder Anführern der offenen Welt, denn ihr müsst euch auch an diese alten Herausforderungen wagen, um alle Sets zu sammeln, die ihr auf euren bisherigen Abenteuern vielleicht verpasst oder einfach nicht behalten habt.

Natürlich soll dieses neue System die Beanspruchung des Inventars durch die Aufbewahrung von Sets verringern, doch es wird sie nicht vollständig beseitigen, denn es gibt vielleicht noch ein paar Gegenstände, die ihr gern behalten wollt.

„Es gibt einige Teile von Gegenstandssets, die Questbelohnungen sind und als solche einzigartige Namen oder besondere Beschreibungstexte besitzen. Viele Spieler sammeln diese Gegenstände, eben weil sie so einzigartig sind. Auch wenn diese Gegenstände ebenfalls die zugehörigen Einträge freischalten werden, könnt ihr immer nur die normale, geläufige Variante des jeweiligen Gegenstands rekonstruieren.“  

Aber denkt bitte genau darüber nach, was ihr am Ende verwerten und was ihr lieber behalten möchtet. Die Gegenstandssetsammlung kann euch dabei helfen, Ordnung in euer Inventar zu bringen, aber sie macht es nicht überflüssig. Dieses legendäre Set der perfektionierten Waffen von Relequen solltet ihr beispielsweise doch lieber erst einmal sicher in der frei gewordenen Truhe verstauen.

Häufige Fragen und Antworten

Wo finde ich meine gesammelten Sets?

Ihr findet eure Gegenstandssetsammlung in eurer Sammlung. Hier gibt es einen neuen Abschnitt namens „Sets“.

Wie füge ich Sets zu meiner Sammlung hinzu?

Jedes Mal, wenn ihr einen Setgegenstand ausrüstet, verwertet, schiebt, analysiert oder an einen NSC-Händler verkauft (Handel mit Spielern und der Gildenladen zählen nicht), wird der jeweilige Gegenstand an euer Konto gebunden und in eure Gegenstandssetsammlung aufgenommen.

Bitte beachtet, dass ein Setgegenstand, den ihr an einen Händler verkauft habt, möglicherweise erst nach einer gewissen Zeit in eure Sammlung aufgenommen wird (dafür muss er bereits aus der Rückkaufrubrik verschwunden sein).

Welche Sets kann ich in meine Sammlung aufnehmen?

Fast alle! Ihr könnt Sets aufnehmen, die ihr beim Questen, in der offenen Welt, bei Prüfungen, in Verliesen und anderswo erhaltet. Die einzigen Gegenstände, die ihr nicht in eure Sammlung aufnehmen könnt, sind hergestellte Setgegenstände.

Wie rekonstruiere ich ein gesammeltes Set?

Um ein gesammeltes Set wiederherzustellen, müsst ihr einen Transmutationstisch aufsuchen und dort das neue Menü „Sets“ verwenden. Hier findet ihr eine Auflistung eurer gesammelten Gegenstände aus den unterschiedlichen Sets. Habt ihr euch entschieden, könnt ihr mit der Rekonstruktion beginnen.

Die Rekonstruktion kostet Transmutationskristalle. Je mehr Gegenstände ihr aus einem Set bereits gesammelt habt, umso günstiger wird die Rekonstruktion. Ihr benötigt außerdem Aufwertungsmaterialien, falls ihr einen Gegenstand höherer Qualität rekonstruieren möchtet.

Wie werte ich gesammelte Setgegenstände auf?

Wenn ihr einen Gegenstand rekonstruiert, könnt ihr für diesen auch eine Eigenschaft wählen und seine Qualität verbessern. Solltet ihr beispielsweise einen Setgegenstand haben, den ihr immer mindestens überragend (blau) findet, so erhaltet ihr standardmäßig einen Gegenstand dieser Qualität, könnt ihn aber auch auf episch (violett) oder legendär (golden) verbessern, falls ihr das möchtet.

Um die Qualität des Gegenstands zu steigern, braucht ihr dieselben Aufwertungsmaterialien, die ihr üblicherweise bei der Aufwertung eines solchen Gegenstands verwenden würdet. Die Anzahl der benötigten Aufwertungsmaterialien hängt genauso mit eurem üblichen Handwerksgeschick zusammen. 

Um eine Eigenschaft zu wählen, müsst ihr diese bereits durch die Analyse für den jeweiligen Gegenstandstyp erlernt haben. Ihr benötigt allerdings keinen passenden Eigenschaftsstein.

Wie verwerte ich einen rekonstruierten Gegenstand?

Wenn ihr möchtet, könnt ihr einen Gegenstand, den ihr über die Gegenstandssetsammlung rekonstruiert habt, auch wieder verwerten. Hierfür braucht ihr den passenden Handwerkstisch (beispielsweise einen Schneidertisch für die Verwertung einer Robe) und könnt dort den Gegenstand wie üblich verwerten.

Ihr erhaltet daraufhin die Grundkosten in Transmutationskristallen zurück und mit etwas Glück auch einen Teil der verwendeten Aufwertungsmaterialien (sofern ihr den Gegenstand aufgewertet habt), je nachdem wie gut ihr im jeweiligen Handwerk seid.

Sollte ich jetzt meine gesamte Ausrüstung verwerten, da es die Gegenstandssetsammlung gibt?

Nicht so ganz! Wie oben erwähnt, könnt ihr handwerklich hergestellte Gegenstände nicht in die Gegenstandssetsammlung aufnehmen. Wenn euch also der Effekt eines bestimmten hergestellten Sets gefällt, müsst ihr dies weiterhin in Inventar, Bank oder Lagertruhe aufbewahren.

Davon abgesehen kostet auch die Aufwertung rekonstruierter Gegenstände Aufwertungsmaterialien. Besitzt ihr also beispielsweise bereits einen Gegenstand legendärer Qualität, dann würden wir diesen nicht verwerten und stattdessen wie gehabt aufbewahren. Denkt daran, dass ihr immer nur einen Teil der aufgewendeten Handwerksmaterialien zurückerhaltet, wenn ihr einen Gegenstand verwertet. Ihr riskiert also, viele wertvolle Materialien zu verlieren (die ihr bei der Aufwertung eines neuen rekonstruierten Gegenstands erneut investieren müsstet).

Behaltet die Beute

Mit der Gegenstandssetsammlung müsst ihr nie mehr diese schwierige Entscheidung treffen, welche Sets ihr nun behalten und welche ihr zerstören möchtet. Dies alles ist Teil der kostenlosen Aktualisierung des Grundspiels mit Update 28. Haltet die Augen offen, denn euch erwarten noch viele weitere nützliche Verbesserungen, darunter eine Erhöhung der zu sammelnden Transmutationskristalle und Verbesserungen bei der Handwerksoberfläche im Umgang mit Handwerksschrieben. Wir können es kaum erwarten, zu sehen, wie die Community von ESO auf die ganzen Inhalte aus dem aufregenden neuen Update reagiert. Falls ihr also schon aufgeregt seid, endlich die ganzen Truhen zu entrümpeln, um Platz für wirklich wichtige Dinge zu schaffen (beispielsweise Tomaten und Schatzkarten), dann lasst es uns doch wissen, über @TwitterInstagram oder Facebook.

Update 28 ist eine kostenlose Aktualisierung des Grundspiels, die zusammen mit dem DLC „Markarth“ am 2. November für PC/Mac und Stadia* sowie am 10. November für Xbox One und PlayStation®4 erscheint.

*Nur in bestimmten Regionen verfügbar.

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