Vorschau zu „Deadlands“ – Das Gebiet

21.10.2021

Werft einen Blick auf das neue Gebiet der Totenländer und entdeckt, wie das Team Mehrunes Dagons gefahrenvolle Ebene im Reich des Vergessens entworfen und umgesetzt hat.

Das Reich der Zerstörung

In The Elder Scrolls Online: Deadlands (erscheint am 1. November für PC/Mac und am 16. November für Konsolen), bietet sich euch die Gelegenheit, Mehrunes Dagons Ebene zu erkunden und deren Umgebung, Mysterien und Gefahren zu entdecken. Die Totenländer bieten die Art von Aktivitäten, die ihr von einem neuen Gebiet in The Elder Scrolls Online mittlerweile erwartet, einschließlich zu erkundender Gewölbe, zu bekämpfender Anführer in der offenen Welt und einzigartige Herausforderungen, für die ihr Verbündete brauchen werdet. Davon abgesehen ist die Welt voller neuer Charaktere, Quests und beeindruckender Orte, die es zu entdecken gilt – bereit für Tamriels wagemutigste (oder leichtsinnigste) Abenteurer!

Kampf in den Totenländern

Als das Team mit der Entwicklung der Totenländer begann, setzte es sich drei Primärziele für das neue Gebiet.

„Zunächst wollten wir den Vorhang weiter aufziehen und mehr von diesem Ort enthüllen, von dem wir bisher nur einige kurze Einblicke während ‚Tore von Oblivion‘ und vorherigen Inhalten in ESO hatten“, erklärt Tom Murphy, Zone Lead für den DLC. „Weiterhin wollten wir eine Hommage an The Elder Scrolls IV: Oblivion und vorherige Titel der Spielereihe liefern. Zu guter Letzt wollten wir die Grundstrukturen für Handlung, Charaktere und Schauplatz festlegen, um sicherzustellen, dass Spieler intensiv erleben können, wie sich die Spannungen vor diesem finalen Zusammentreffen mit dem Fürsten der Zerstörung aufbauen.“

Daher unterscheiden sich die Totenländer von anderen Regionen, die ihr im Spiel bisher erkundet habt. Das Team musste nicht nur neu durchdenken, wie ein Gebiet in diesem spezifischen Teil des Reichs des Vergessens funktionieren könnte, sondern auch, welche Arten von Abenteuererlebnissen das Gebiet bereithalten sollte. Am Ende führte diese Diskussion zur Erschaffung eines ganz neuen Aspekts von Dagons Ebene.

„Wir verbrachten einiges an Zeit damit, das traditionelle Erscheinungsbild und die Wirkung der Totenländer für ESO neu zu entdecken“, meint CJ Grebb, ESOs Art Director. „Und als wir dieses Gleichgewicht erreichten, mit dem das Gebiet für Fans von TES IV: Oblivion wiedererkennbar war, gleichzeitig aber auch alles aktueller und interessanter wirkte, dachten wir, wir hätten diesen Spießrutenlauf hinter uns. Dann entschieden wir aber, dass wir eine weitere Höllenlandschaft wollten. Es sollte eine werden, die passend wirkte und in direkter Nachbarschaft zu den Totenländern, wie wir sie aus Oblivion kennen, Sinn ergeben würde.“

Das Ergebnis davon war ein Teil der Totenländer, den wir als das Karg bezeichnen. Es ist ein heftiger Lebensraum, der von instabilen Stürmen heimgesucht wird. Allein sich hier etwas herumzubewegen, fühlt sich wie ein gefährliches Unterfangen an.

„Das Konzept für das Karg kommt von den Schreibern und Content Leads für Deadlands“, erklärt Grebb. „Es ist eine interessante Frage: ‚Was wäre, wenn Teile des Reichs des Vergessens nicht so aussehen wie das, was wir bisher gesehen haben?‘ Vom künstlerischen Standpunkt ist das Potenzial in dieser Frage sowohl aufregend als auch furchteinflößend. Wenn man sich aber in diese Gewässer begibt (und man eben gebeten wird, das Universum von The Elder Scrolls zu erweitern), dann ist das immer sehr lohnenswert, weshalb wir mit beiden Beinen voraus hineingesprungen sind.“

Erlebt einen neuen Aspekt der Totenländer

In Deadlands, könnt ihr zwei unterschiedliche Biome erleben: die Senge mit ihrer traditionellen, von Flammen durchwirkten Höllenlandschaft, die ihr schon in bisherigen „Elder Scrolls“-Spielen besuchen konntet, und das unwirtliche, von Stürmen gepeinigte Karg. Das Team glaubt letztlich, dass es geradezu antithetisch für den Daedrafürsten wäre, wenn man in Dagons Ebene keine Veränderung erfahren würde. Daher erkundet das Gebiet auch die Möglichkeiten, wie sich ein solcher Ort verändern könnte, um seinen Herren wirklich widerzuspiegeln und uns mehr über ihn zu verraten.

Zuflucht vor dem Sturm

Während das Team das Gebiet und dessen Umgebungen entwarf, befasste es sich auch mit einigen schwierigen Fragen rund um Schlüsselorte und Orte, an denen Spieler aufeinandertreffen würden.

„Der Großteil unseres DLCs spielt in den Totenländern – einem der unwirtlichsten und gefährlichsten Orte im Reich des Vergessens – und das stellte jede größere Annahme für unsere Herangehensweise beim Erstellen eines neuen Gebiets auf die Probe“, erläutert Murphy. „Wo finden Spieler ihnen freundlich gesonnene NSCs? Treffen sie Händler, die durch die Wildnis streifen? Wie reagieren die hier lebenden Daedra auf Spieler und andere sterbliche Abenteurer?“

Die geschäftigen Straßen von Ferngrab

Um sicherzustellen, dass das, was sie umsetzten, auch in das Gesamtbild und bestehende Hintergründe passte, musste sich das Team stets selbst derlei Fragen stellen. Und genau deshalb kamen schließlich die Idee von Ferngrab auf: einer einzigartigen Stadt, einem Sammelpunkt in ihrem ganz eigenen Teil des Reichs des Vergessens.

„Es gab eine Reihe von bestimmten Dingen, von denen wir wussten, dass Spieler sie brauchen, entweder aus Notwendigkeit oder Bequemlichkeit; aber diese verstießen eigentlich gegen diesen Grundgedanken der Totenländer als Domäne der Zerstörung“, sagt Murphy. „Um Spielern einen sicheren Rückzugsort zu gewähren, erschufen wir am Ende Ferngrab. Es ist eine Stadt, die die vielen Ebenen des Reichs des Vergessens durchstreift und von keinem daedrischen Fürsten kontrolliert wird.“

Geschöpfe vieler Arten leben und gedeihen in Ferngrab

Ihr könnt euch jederzeit nach Ferngrab zurückziehen und findet dort alle Händler und Dienstleistungen, die ihr von den großen Siedlungen in ESO erwartet. Natürlich ist auch Ferngrab nicht ganz ohne seine eigenen Mysterien und Gefahren, also achtet darauf, wohin ihr geht, wenn ihr diese geschäftige Stadt erkundet und mit deren Bewohnern interagiert.

Dagons Reich

Die Totenländer zu erkunden, ist eine gefährliche Aufgabe, aber es ist auch eine Gelegenheit, eine völlig andere Welt zu erleben – ein Reich als Abbild des daedrischen Fürsten der Zerstörung. 

„Es gibt nur wenig ‚allgemeine Wildnis‘ in dem Gebiet“, meint Murphy. „Spieler können nach Belieben im Schatten des großen Bergs, des Gipfels des Annihilarchen, wandeln oder um die gewaltige Gefängnismine, die als Blutgrube bekannt ist, ziehen. Und selbst wenn man ihn nicht sehen kann, Mehrunes Dagons Präsenz sollte man in jeder Ecke der Totenländer spüren können.“

Dagons eiserne Spitzen

Neben ihren beeindruckenden Anblicken und ihrer unbeständigen Wildnis bieten die Totenländer auch eine Vielzahl an Begegnungen und Gefahren, die ihr bei euren Reisen überwinden müsst. Es wäre kein neues Gebiet, gäbe es nicht auch herausfordernde Gruppenaktivitäten und ungewöhnliche Bestien.

„Der Infernium ist ein fantastischer neuer Gegner, charakteristisch für die Totenländer“, erläutert Grebb. „Die ursprüngliche Idee war es, ein Geschöpf zu erschaffen, das als lebende Inspiration für die unglaublichen Belagerungskriecher der Oblivion-Krise gedient haben könnte. Ihre runden, sägeartigen Mäuler, die in einen inneren Schlund hineinreichen, wirken noch verstörender, als wir uns ursprünglich vorgestellt hatten, und etwas mit so einer tiefen Verbindung zur bisherigen Geschichte von The Elder Scrolls macht immer Spaß.“

Der monströse Infernium

„Eine der vielen Neuerungen mit Deadlands ist das zusätzliche Gefühl von Gefahr in Form der herumstreifenden Chaosblute-Henker“, ergänzt Murphy. „Dies sind benannte Anführer, die die Straßen und Seitenpfade der Totenländer beschreiten und nach jenen Ausschau halten, die närrisch genug sind, sich mit ihnen messen zu wollen. Auf die Schwierigkeit bezogen dürften die Henker Gruppen von Spielern eine knifflige Herausforderung bieten, also sucht euch besser ein paar Freunde, um ihnen nachzustellen!“

Aus welchen Gründen auch immer ihr in die Totenländer reisen wollt, bereitet euch auf einen Kampf vor.

Fallt ins Reich der Zerstörung ein

Mit The Elder Scrolls Online: Deadlands könnt ihr endlich selbst in Mehrunes Dagons eigene Ebene einfallen, diese erkunden und so die Schlacht zum Fürsten der Zerstörung selbst tragen. Eine chaotische, sich stets wandelnde Welt erwartet jene, die in diesem letzten Teil des ganzjährigen Abenteuers „Tore von Oblivion“ eine der gefährlichsten Ebenen des Reichs des Vergessens beschreiten. Seid ihr bereit? Lasst uns wissen, falls ihr euch schon darauf freut, euch in die Totenländer zu stürzen und nach Ferngrab zu begeben, über TwitterInstagram oder Facebook.

Die DLC-Spielerweiterung „Deadlands“ erscheint am 1. November für PC/Mac und Stadia sowie am 16. November für Xbox und PlayStation.

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